Musik verbindet – Musikverein Papenburg produziert einen virtuellen Auftritt

Der Musikverein Papenburg von 1996 e.V. kann auch in der Corona-Zeit nicht auf das gemeinsame Musizieren verzichten. Als am 22. März die Musiker*innen für Deutschland dazu aufriefen, die „Ode an die Freude“ von Ludwig von Beethoven aus dem Fenster zu spielen, griffen auch die Papenburger Musiker zu ihren Instrumenten. Wer konnte, nahm seinen Auftritt per Handy auf. Hieraus entstand ein kleiner Film, der zu weiteren Projekten animierte.

Eigentlich wäre das Blasorchester Anfang Mai zusammen mit dem Männergesangsverein Aschendorfermoor in Tonstudio gegangen um das Papenburg-Lied („Denk Papenburg wie klein Du angefangen“) aufzunehmen. Auch die Stadt Papenburg hatte sich dazu bereit erklärt, die Musikproduktion zu unterstützen. Dies muss nun aufgrund der Corona-Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Dirigent Sven Koop wagte das Experiment und forderte nun die Mitglieder dazu auf, das „Papenburg Lied“ zu Hause per Whatsapp einzuspielen. Damit auch alle das gleiche Tempo spielen, verschicke Sven Koop einen „Klicktrack“, eine Aufzeichnung mit dem digitalen Schlagzeug, zu dem jeder per Kopfhörer ganz genau spielen sollte. Kein leichtes Unterfangen, wie sich herausstellte, denn absolut fehlerfrei und genau zu spielen, ist schon eine Kunst. Die schließlich über 20 Beiträge wurden von Sven Koop in stundenlanger Arbeit am PC zusammengebaut – mit dem Ergebnis, dass sich das Orchester nun in seiner ganzen musikalischen Kraft gemeinsam in Bild und Ton präsentiert. Sogleich verbreitete sich das Video in den sozialen Medien. Und auch wenn alle Musiker die Zeit herbeisehnen, bis man endlich wieder gemeinsam musizieren kann, steht heute schon fest, das weitere „virtuelle Auftritte“ folgen werden. 

Schaut auch gerne auf unserer Facebook-Seite vorbei. Hier seht ihr zum Beispiel wie sich unser Dirigent und unsere erste Trompete die Zeit bis zur nächsten Probe vertreiben.

Schaut auch gerne auf unserer Facebook-Seite vorbei. Hier seht ihr auch, wie unser Dirigent und unsere erste Trompete sich die Zeit vertreiben.